Biografie

Kurzbiografie - André Krajewski

Vorwegschickend möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich keinerlei allzu private Dinge von mir preisgeben werde. Diese zu recherchieren überlasse ich, zu gegebener Zeit, der BILD-Zeitung, brisant, Leute heute und Frauke Ludowig.

Für Kritiker des Zuviel an Text gibt es hier einen kurzen Steckbrief

Geboren unter Kurt Georg Kiesinger in Wuppertal und das fast genau ein Jahr, bevor ein Wangenstreich, durch zarte Frauenhand verabreicht und somit folglich jenseits jeglicher Verantwortung meinerseits, ihn scheinbar so wenig erschütterte wie mich, durchlitt ich im Anschluss an eine unspektakuläre Kindheit - teils unter Brandt, teils unter Schmidt - eine abwechslungsreiche Schulkarriere, die mich ohne eigentlichen Fleiß und Spenden an bildungseinrichtungsnahe Vereine - da sie keine Anderkonten in europäischen Zwergstaaten unterhielten - doch die allgemeine Hochschulreife unter Kohl erreichen ließ. André Krajewski Hier muss angemerkt werden, dass der Oggersheimer für meinen Erfolg ebenso verantwortlich ist, wie für den Fall der Mauer! In zwei einfachen Worten ausgedrückt: gar nicht
Nach einer wenig erfolgreichen Zeit als Soldat während des heißen Sommers 1989 und des fluchtintensiven Winters 89/90, studierte ich Pädagogik, Germanistik und Historie an der Universität Wuppertal. Dort befasste ich mich intensiv mit der Deutschen Literatur und der Zeit des Dritten Reiches. Hier musste ich ferner erfahren, dass mich mit dem Kanzler der Ewigkeit angeblich zwei Dinge (aber auch nur diese!!!) verbinden:
Wir haben keinen Führerschein, können aber Latein!
Im Rahmen meiner empirischen Übungen zu den Themen “Wie bringe ich ahnungslosen Desinteressierten didaktisch reduzierten Unsinn bei?” und “Wie leiste ich als Lehrkörper hilfreiche Beiträge zu desaströsen PISA-Studien?”, lernte ich Arzthelferinnen in Unterrichtssituationen, Lehrergespräche in Lehrerzimmern, sowie kommunikationsunfähige, beratungsresistente und weiterbildungsunwillige Fachidioten kennen. Tafel Ich folgte nach später aber rechtzeitiger Einsicht, dass ich in dieser Welt, mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit, Trinker und/oder Geiselnehmer werden würde, einem Dringlichkeitsappell der Mutter meiner zu, für ihr Alter, erstaunlicher Größe herangewachsenen Tochter und ließ mich widerstandslos umschulen. Da während dieses Studiums für das Lehramt als NMV (nötigenfalls als Müllmann verwendbar) eingestuft, betätigte ich mich im Lande Schröders im Reiche der Bits und Bytes als, durch die IHK als Informatikkaufmann urkundlich ausgewiesener, Dozent für Anwendbares in Sachen Bedienung, Surfen, Multimediales & sinnvolle Nutzung von Bürosoftware. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass nicht einmal die Bundesagentur für Arbeitslosenverwaltung diese Berufsbezeichung kannte! Da gezielt am Arbeitsmarkt vorbei geschult, trat ein frustrierter Informatiker mit Phantasieberuf in eine GmbH (“Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung”). Somit erweckte ich eine alte Leidenschaft aus ihrem Dornröschenschlaf. Das Schreiben.

Meine ersten Ergebnisse stellte ich dem Internetportal Shoa zur Verfügung. Shoa Diversen Texten zu historischen Ereignissen folgten Biografien über Politiker und Künstler dieser Zeit, wie Thomas Mann und seine Kinder Erika und Klaus oder Anne Frank. Im Jahre 2005 habe ich für den Archiv Verlag ein Albenblatt zum Thema “Hitler-Stalin-Pakt” betextet, 2009 ein zweites.

Jetzt erst recht!

Im März des Jahres 2005 begann ich, in freudiger Erwartung der Kanzlerin aller Herzen, mit der Arbeit an meinem ersten Roman. Dabei handelt es sich um ein kritisches Buch über die aktuelle Lage in der BRD, welches am 1. Januar 2007 unter dem Titel strg+alt+entf erschienen war.

Ein Anfang ist gemacht

Meine erste Veröffentlichung war ein Beitrag in der Anthologie mit dem Titel “Heute wir, morgen Ihr!”. heutewir Diese ist über den Autorenverlag Artep zu beziehen. Für meinen Text mit dem Titel “Canossa” wurde mir im Rahmen eines Literaturfestes in Magdeburg am 11. März 2006 der Sonderpreis der Trude-Unruh-Akademie und des Ausrichters der Preisverleihung zuerkannt.
Beim Putlitzer Preis 2011 wurde mir für meine Kurzgeschichte "Sudden Fiction eines Verwirrten" der 4. Preis zuerkannt. Das Feedback war außerordentlich erfreulich! Einzelne Kollegen, die Vorleserinnen und Teile des Publikums nannten den Text sogar "den Besten" des Abends...und ich errötete!

Meine weiteren Projekte befassen sich mit politischen und sozialen Themen, die stets einen aktuellen Bezug zum Zeitgeschehen haben sollen.

Und ganz nebenbei trachtete ich nach dem, was mir in meiner Ehe versagt bliebt. Dem Hochschulabschluss...mit 44 wird es soweit sein, und mein lebenslanger Dank gilt Muddi und Nina!!!


André Krajewski


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