Randnotizen
Gedanken eines Zeitgenossen ...
Zwischen Ruinen und Tempeln
Ich spaziere durch die Gegenden, an welchen ich aufgewachsen bin. Alles ist vertraut und fremd zugleich. Merklich hatten sich die Orte meiner Kindheit verändert. Nur Weniges erkenne ich wieder. Der Weg zu meinem Elternhaus, ihn hatte ich stets in einer Weise beschreiben können, dass man alles am Wegesrand, im Falle einer Katastrophe, hätte wiedererrichten können... weiter lesenVakanz ... oder Papa, ich muss erst zur dritten und komm nach der fünften!
Meine Tochter besucht die Realschule. Das ist an sich nichts ungewöhnliches oder gar verwerfliches. Auch wenn heutigentags nahezu jedem das Abitur quasi in die Wiege gelegt wird, weil das Kind ohne ein solches Zertifikat keinerlei berufliche Perspektiven habe, wie man landläufig zu meinen sich bemüßigt fühlt. Bildung ist ein hohes Gut und Wissen ist Macht. Das eine Studentin der Geschichte in einem Quiz nicht in der Lage ist, die Deutschen Bundespräsidenten zu nennen, das heißt ja weiter gar nichts! Man muss nicht jeden x-beliebigen Politiker kennen. Womit ich beim Thema wäre... weiter lesenGewalt am Computer ...oder was kann sonst noch verändert werden?
Ich bin mir sicher, dass mich nach meinen folgenden Ausführungen der Zorn Vieler treffen wird, aber ich fürchte auch, dass mich Schweigen zerreißen würde!Die große Katastrophe konnte vermieden werden, doch gibt es neben Verletzten, die gottlob nicht in Lebensgefahr schweben, einen Toten zu beklagen. Eine Familie hat ihren Sohn verloren und für Eltern gibt es nichts schlimmeres, als ein Kind beerdigen zu müssen. Nun wird erneut die Frage gestellt, ob so genannte “Ballerspiele” verboten werden sollen. Mich beschäftigt allerdings die Frage, ob hier nicht am Kernproblem vorbei diskutiert wird... weiter lesen
Tour de Buch in Frankfurt am Main...
Alle, wirklich alle waren da! Ich auch!
Meine kleine Tagestour de Farce zur großen Büchershow war das, was ich mir
davon versprochen hatte. Wer ein bisschen in die Branche hat hineinschnuppern
dürfen weiß, was sich dahinter verbirgt. Kommerz, Reibach, Auflage! Da schreibt
ein Daniel Kehlmann und wird ob seines intellektuellen Geschwafels kritisiert.
Dann schreibt er massenverträglich über der Welten Vermessung und schon verkauft
er Bücher zu Hunderttausenden. Steht auf dem Buchdeckel der Name Hape Kerkeling,
verkauft sich das hundertste Buch über den Weg des alten Jakob gleich über
2 mio. mal! Mark Medlock, immerhin auch schon 29 Jahre alt, legt eine Biografie
vor und sorgt für Tumulte am Stand seines Verlages. (Pendo - derjenige, welcher
auch Evchen Hermans Ergüsse druckt!)... weiter lesenAndré Krajewski
